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Preisverleihung
Europäischer
Umweltpreis
(EBAE)
EBAE Preisverleihung
Bekanntgabe der Gewinner des Europäischen Umweltpreises (EBAE) 2010
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Brüssel, 12. März 2010 Die Gewinner und Platzierten des Europäischen Umweltpreises (EBAE) 2010 in vier Kategorien - Management, Produkt, Verfahren und Internationale Kooperation - wurden auf der Preisverleihung in Brüssel von Janez Potočnik, dem Europäischen Kommissar für Umwelt, bekannt gegeben. Auf dieser Preisverleihung sind nur die Finalisten aus den nationalen Preisverleihungsprogrammen vertreten, die jedes Jahr europaweit durchgeführt werden. Dies bedeutet, die Firmen, die den europäischen Preis erhalten, sind die 'Besten der Besten', also die am weitsichtigsten, verantwortungsvollsten agierenden und innovativsten Firmen in ganz Europa. Firmen aus allen EU-Mitgliedsstaaten sowie Firmen der Beitrittskandidaten können sich für den Preis bewerben. Die Einreichung der Bewerbungen für den European Award Wettbewerb erfolgt jeweils durch nationale Koordinierungsgremien.
Projektbeschreibung des Finalisten: TPS TechnoPartner Samtronic / Dr. Ing. Werner Neu Verfahrtenstechnik, Deutschland Ein ganz neues energiesparendes Verfahren zur kontinuierlichen Verarbeitung von thermoplastischen Kunststoffen zu Platten-, Röhren- und Stangenform hat die Produktionsreife erreicht. Im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden wird das Vorprodukt - in diesem Fall kugelförmiges oder linsenförmiges Kunststoffgranulat - für den Formvorgang nicht komplett aufgeschmolzen, sondern es werden nur die Oberflächen angeschmolzen. Ein erhitzter Gasstrom wird in das Granulat eingeleitet, um es anzuschmelzen. Die oberflächlich angeschmolzenen Kunststoffgranulate werden dann in einer Doppelbandpresse zu gleichmäßigen, hohlraumfreien Kunststoffplatten gepresst. Dieser Prozess reduziert den Energiebedarf im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren auf ein Drittel. Aufgrund der geringeren Energiezufuhr reduziert sich auch die Zeit für die Ausformung und das Abkühlen. Die Organisation sagt: "Dieses Verfahren ermöglicht es Kunststoffherstellern nicht nur, ihren Energiebedarf zu senken, sondern auch ihren Massendurchsatz und ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem Gebiet der dickwandigen thermoplastischen Produkte zu steigern. Um diese innovative energiesparende Technologie einzuführen, sollte es in vielen Fällen ausreichend sein, die vorhandene Heizzone innerhalb des Verarbeitungsschrittes zu ersetzen, anstatt die gesamte Produktionslinie auszutauschen." Urteil des Preisgerichtes: Das Preisgericht würdigt dieses Projekt wegen seines hohen Energieeinsparpotentials und seiner erhöhten Produktivität bei der Ausformung von thermoplastischen Kunststoffgranulaten durch die Anschmelzung der Oberfläche. Die Jury hob hervor:
Weitere Informationen zum Europäischen Umweltpreis:
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